Punk ’n‘ Roll im Underground Wuppertal – 22.04.2016

Drei mal Punk an einem Abend im Underground Wuppertal…das konnten wir uns nicht entgehen lassen und so haben wir wieder einmal unsere Kameras eingepackt. Der Abend war ein Erlebnis und gehört ganz dringend wiederholt!

Den Anfang machten die Horropunker von Lolita Monroe, die an diesem Abend erst ihren zweiten Live-Auftritt hatten. Wir wollen gerne mehr davon!
Lolita Monroe - 22.04.2016-9

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Und einen Live-Mitschnitt haben wir auch im Gepäck:

 

Weiter ging der Abend mit der wuppertaler Punkband Die Tuffi Slippers.
Die Tuffi Slippers - 22.04.2016-12

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Und unser Live-Mitschnitt:

 

Den Abend abgerundet haben die Drunken Werewolves. Ein bisschen Rock, ein bisschen Psychobilly und ein bisschen Punk…eine Mischung, die uns sehr gut gefallen hat!
Drunken Werewolves - 22.04.2016-19

Unsere Fotos: Bilder-Galerie
Und natürlich gibt es auch hier einen Live-Mitschnitt:

Diversity of Darkness – live in der Börse Wuppertal 16.04.2016

Diversity of Darkness 16.04.2016-80

Diversity of Darkness luden uns ein, sie am 16.04.2016 in der Börse mit unseren Kameras zu begleiten. Dieser Einladung sind wir liebend gerne nachgekommen und wir hatten diesmal auch eine Redakteurin mit im Gepäck.

 

Andrea Rieskamp berichtet euch, wie das Konzert war:

Pünktlich um zwei Minuten vor acht starteten die Musiker von Diversity of Darkness ihre Show. Der Konzertraum der Wuppertaler Börse, die in eben jener Stadt an der wunderschönen Adresse Wolkenburg 100 beheimatet ist (an einer viel befahrenen Strasse direkt neben den Bahngleisen, traumhaft), hatte sich mit einer ansehnlichen Anzahl bunt gemischten Publikums gefüllt, Metalheads, Goths und auch Normalos verschiedener Altersstufen warteten auf den Beginn des Abends.

Auf der in blaues Licht getauchten Bühne zeigte Bandmanagerin Morph den Besuchern mit ihrer Ansage schonmal den Weg in Richtung Mystik, bevor die Musiker mit „Cursed“ und ordentlich Wums loslegten. Die hübsche und sympathisch wirkende Frontfrau Veronika (Mélanin) mit ihrer hellen klaren Stimme und der charismatische Frontmann Timo (Exile) mit seinem düster gegrowlten Text wechselten sich beim Gesang ab und boten ein harmonisches Zusammenspiel ihrer Stimmen. Und zeigten Gitarrist Meik (Spark) und Bassist Stephan (Sweeper) hier noch eher ein Pokerface, so tauten sie beim folgenden „Revenge“ sichtlich auf und liessen das Publikum merken, wieviel Spass sie auf der Bühne hatten. Ganz zu schweigen vom in eine Kapuzenkutte gehüllten Keyboarder Kai (Doc), der völlig in seinem Element zu sein schien und wild auf die Tasten haute. Anfangs waren die Besucher allerdings nur schwer davon zu überzeugen, den Aufforderungen der Band mitzuklatschen nachzukommen, dennoch erntete die Combo am Ende ihrer Songs Jubelschreie. Zu „Fire and ice“, einer Ballade, die lediglich von Mélanin gesungen wird, muß ich in eigener Sache etwas sagen. Ich bin wahrlich keine Freundin von female fronted Bands (was der ein oder anderen Musikliebhaberin sicher bekannt vorkommen wird), und es ist schwer, mich von einer weiblichen Stimme zu überzeugen oder mir gar Gänsehautmomente zu bescheren. Doch genau das hat Mélanin geschafft, sie zog mich und den Rest des Publikums mit ihrer kraftvollen und doch lieblichen Stimme völlig in ihren Bann.

Geballte Mystik kehrte mit „Open your eyes“ zurück, an dessen Anfang Exile mit einer Mischung aus Sprech- und gegrowltem Gesang seinen Text vorträgt, als würde er eine Geschichte erzählen. Und oho, im Laufe dieses temporeichen Stücks wurde klar, er hat auch eine Singstimme! Rau und ebenso charismatisch wie er selbst. Diese kam bei „Never surrender“ (mein heimlicher Favorit) noch mehr zum Einsatz, hier singt er den Refrain allein. Der Song ist mit Flötenspiel von Mélanin untermalt, der dem Ganzen einen mittelalterlichen Touch verleiht und soviel Rhythmus mitbringt, daß es eigentlich unmöglich ist, noch ruhig stehenzubleiben. Spätestens hier war auch klar, daß der Bandname nicht willkürlich gewählt, sondern tatsächlich Programm ist, denn die Songs sind facettenreich und keiner klingt genau wie der andere. Übrigens war die Bühne inzwischen abwechselnd in sämtliche Farben des gesamten Farbspektrums gehüllt, ohne etwas von der mystischen Stimmung zu nehmen. Mit ihrem letzten Song „Last ride“ legte die Wuppertaler Band dann nochmal eins drauf, der dialogmässig gesungene Song steigerte sich in einen zweistimmigen Refrain. Mitten im Song wurden die einzelnen Bandmitglieder vorgestellt und sich beim Publikum bedankt.

Alles in allem verbreiteten die Songs eine grandiose Stimmung, und die Band schaffte es, einen ein wenig mit in ihre Welt zu nehmen, wofür sie am Ende sogar Zugaberufe ernteten, denen die Band jedoch aufgrund des engen Zeitrahmens nicht nachkommen konnte, wofür sich Mélanin auch entschuldigte. Eine wahrlich starke Leistung für einen Opener, zumal die Band erst seit letztem Jahr April existiert und bisher lediglich ihre EP „Spawn“ veröffentlicht hat. Doch die sechs Mitglieder haben von Anfang an hart daran gearbeitet, schon jetzt soweit zu sein, daß sie nun ihre Fühler in Richtung amerikanischem Radio ausstrecken, wie uns Morph in einem kurzen Gespräch verriet. Im Sommer geht es ins Studio, wo auf jeden Fall „Open your eyes“ aufgenommen werden soll. Danach wird auch ein Album folgen, vielleicht ja schon unter einem Label.

 

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Update:

Noch ein Live-Mitschnitt von OPEN YOUR EYES