Archiv der Kategorie: Events

Events allgemein

Bericht – Weekend of Hell

Das Weekend of Hell auch im April? Juchhuu!! So zumindest lautete die einhellige Meinung im Internet, als bekannt wurde, dass die Horror-Convention diesmal zweimal im Jahr stattfinden sollte. Klar, dass auch wir sofort Feuer und Flamme waren und vor allem auch schauen wollten, ob dieser Zusatztermin funktionieren würde, zumal kurz vor dem Event bekannt wurde, dass eine ganze Reihe an Gästen, meist aufgrund beginnender oder laufender Dreharbeiten, nicht würden kommen können und die Begeisterung dann nicht mehr ganz so rauschend war.

Schon vor Betreten der Turbinenhalle war ein Unterschied zum regulären Event im Herbst zu bemerken, der Parkplatz war sehr viel leerer und es gab keinen Andrang auf der Treppe. Der Eingangsbereich gestaltete sich recht überschaubar, hier fand man neben der Infotheke lediglich die Nightmare on Elm Street-Ausstellung von Jan Bartels.

Auch Halle 1 sah übersichtlicher aus als sonst, jedoch waren auch hier bekannte Gesichter zu entdecken wie Künstlerin Anna Kersten, diesmal ohne ihre apokalyptischen Mitstreiter, Puppenmami Stefanie Schönfeld, die neben ihren Winzlingen auch ihre neusten Werke, die gigantischen gehäkelten Decken, die schon auf facebook für Aufsehen gesorgt hatten, im Gepäck hatte, Volker von blackview mit seinen Porzellanartikeln, die Jungs und Mädels der Umbrella Corporation und natürlich die Erschrecker vom Dienst, die Fright Guys. Der Filmbörsenbereich – wie immer mit Zutritt erst ab 18 Jahren – hatte augenscheinlich nichts von seiner Grösse eingebüsst und war meist auch sehr gut besucht.

Von Halle 2 hatte man im hinteren Bereich einen Teil abgetrennt, dementsprechend wenige Händler waren diesmal hier anzutreffen, darunter die Tättookünstler des SkullRoxx Studios, das Virus-Magazin und die Werner Movieposter.

Natürlich gab es auch wieder Kurzfilme vom BUT-Filmfestival im oberen Bereich, und neben den Stars, deren Plätze diesmal nur die Mitte der Halle einnahmen, präsentierten auch diesmal Independent-Filmemacher ihre Werke.

Interviews:
David Brückner – Paranormal Demons

Moloch 

Im Gegensatz zum Herbstevent waren sehr viel weniger Besucher vor Ort, was deren Laune jedoch keinen Abbruch tat, im Gegenteil, so mußte niemand Schlange stehen und vor allem die Stars hatten sehr viel mehr Spaß daran, sich mit den Fans zu unterhalten.

Ansonsten gab es eigentlich keine Änderungen, alles nahm wie auch im Herbst seinen gewohnten Gang, die Photoshoots, die Startalks… Leider hatte sich auch am kulinarischen Angebot nichts geändert, es gab das Gleiche wie immer und wird somit nicht weiter erwähnt. Allerdings lag diesmal nirgends Müll herum, was vielleicht an der dezimierten Besucherzahl gelegen haben mag, vielleicht aber auch an der erhöhten Anzahl an Mülleimern. Manches ist halt doch lernbar.

Ob es sich gelohnt hat? Nun ja, für ein zweitätiges Event, das in so kurzer Zeit quasi aus dem Boden gestampft worden ist… definitiv. Es muß klar sein, dass es so halt nicht so groß und nicht drei-Tage-füllend sein kann und vielleicht nur ein Tag reicht, um alles und auch wirklich alles gesehen zu haben. Als „Warm up-Event“ zur Herbstveranstaltung aber allemal tauglich, und wir zumindest haben immer noch nicht genug! Und noch ein kleiner Tip: Bilder sagen mehr als tausend Worte… diesmal wahrer denn je, also schaut euch die Bildergalerie an!

  • Andrea

Interview mit David Brückner auf dem Weekend of Hell

Das Weekend of Hell im April… natürlich ließen wir von DTMA als „WoHell-Süchtige“ uns diesen zusätzlichen Termin nicht entgehen.
Unser Hauptaugenmerk lag diesmal bei den Filmemachern bzw. bei den Vertretern der Independent-Filme, die ihre Werke vor Ort vorgestellt haben.

„Paranormal Demons“, ein englischsprachiger Streifen, der das Found Footage-Genre mit Terror und Splatter vereinen soll und in dem im Indiebereich recht bekannte Schauspieler wie MOLOCH, Olivia Dean, Josh Madry, Ildiko Prezsley, Sebastian Weissbach und Kristina Kostiv mitwirken, machte den Anfang.

Mehr dazu hat uns Regisseur David Brückner verraten.

– Andrea

Kitty Moan Convention 2016

Geschrieben von Andrea Rieskamp

Bereits zum zweiten Mal fand in diesem Jahr die Kitty Moan-Convention, kurz liebevoll Kittycon genannt, in Langenfeld statt. Diesmal allerdings nicht wie im Jahr zuvor in einem leerstehenden Ladenlokal eines Einkaufszentrums, sondern im Carl-Becker-Saal, der in einem kleinen flachen Backsteinbau, einem ehemaligen Fabrikgebäude, beheimatet ist und unter anderem dem Langenfelder Heimatverein sein Stammlokal bietet. Allerdings darf man sich davon nicht irritieren lassen, denn das Innere des Gebäudes erinnert keineswegs an die biederen Sitzungen von Dackelverein und Co., sondern gestaltet sich hell und eher schlicht.
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Kitty Moan… wer oder was verbirgt sich eigentlich dahinter, zumal die Convention nur für Besucher ab 16 Jahren zugelassen ist? Die Kittycon hat nichts mit einer Erotikmesse in irgendeinem Sinne gemein, wie so manche im Vorfeld vermutet haben. Die Convention ist viel mehr sehr literaturlastig, denn Kitty Moan, Schirmherrin der Convention, ist eine Romanfigur aus dem „Dark Erotica“-Genre. Um es mit Cannonball Randalls Worten zu beschreiben: „Eine Frau wie Kitty Moan gab es noch nie. Mit Köpfchen, Fäusten und den schärfsten Waffen der Frau spielt sie die entscheidende Rolle im ewigen Kampf Gut gegen Böse. Dabei tut sie all das, was anderen Heldinnen vor ihr streng verboten war: Voller Körpereinsatz. Für ihre Feinde ist sie Gottes fünfte Kolonne, für ihre Fans der Engel, der aus der Hölle kommt.“ Oder auch einfach: Eine Engeldämonin… Ihre Mutter war ein Engel, ihr Vater ein Dämon. Cannonball Randall alias Helmut Dunkel, Autor der erfolgreichen, mittlerweile 11 Bände umfassenden Romanreihe für Erwachsene, in denen „eine Menge Gewalt und eine Menge Sex“ eine grosse Rolle spielen, ist übrigens auch der Urheber und Organisator der Kittycon und stammt eigentlich aus dem graphischen Bereich; beispielsweise war er Graphikdesigner für Computerspiele. Dementsprechend sind auf der Kittycon nicht nur Autoren und Verleger, sondern auch jede Menge anderer Künstler vertreten, die mit ihren Werken in den Fantasybereich greifen. Insgesamt waren etwa 30 Aussteller vor Ort und es wurden 39 Lesungen und Vorträge gehalten. Die Idee, eine Convention aufzuziehen, kam ihm während einer Buchmesse in einer anderen Stadt, und er wünschte sich, in seiner Heimatstadt würde so etwas auch stattfinden. Mit viel Hilfe und Entgegenkommen von Freunden, Interessensteilern und auch von Stadt und Ämtern war die Idee recht schnell in die Tat umgesetzt.
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Übrigens ist die Kittycon eine Benefizveranstaltung. Ein Teil der Einnahmen, genauer gesagt 1 Euro pro Eintrittskarte, gehen an ein gemeinnütziges Projekt, in diesem wie auch im letzten Jahr an das Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland in Düsseldorf. Und auch das kommt nicht von ungefähr. Kitty Moan hat in den Romanen stets mit Gut und Böse zu kämpfen, und Cannonball Randall hat uns verraten, daß auch sie irgendwann in der Zukunft gemeinnützig tätig sein wird in Form von Förderprojekten oder ähnlichem.
Aber nun zur diesjährigen Veranstaltung. Der Carl-Becker-Saal verfügt leider über eine nur allzu geringe Anzahl an Parkplätzen, so daß man auf die umliegenden Strassen ausweichen muß, was bei großem Andrang schon zu argen Schwierigkeiten führen dürfte. Wir aber waren sehr frühzeitig da und hatten überhaupt kein Problem, eine Parklücke zu finden. Nächstes Manko war die Beschilderung. Leider führten weder zum Saal noch zur Convention irgendwelche Hinweise, bis auf ein riesiges aufgestelltes Plakat direkt vor dem Gebäude, das mir jedoch nur ins Auge fiel, weil noch jemand daran gebastelt hat, ansonsten wäre ich auch dort blind vorbeigefahren. Entschädigt wurde man jedoch gleich am Eingang durch die durchweg gute Laune und Freundlichkeit sämtlicher Mitarbeiter.
Betritt man den Carl-Becker-Saal, landet man erst einmal im Cateringbereich mit großer Theke, wo man sich günstig mit alkoholischen und alkoholfreien Getränken sowie einer übersichtlichen Auswahl an Essen versorgen konnte. Sogar an die Veganer unter uns war gedacht worden, für sie stand ein leckeres Curry-Tofu mit Gemüse und Reis für 5,50 € auf dem Speiseplan.
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Dann der Saal. Klein und übersichtlich, jedoch randvoll gefüllt mit allerlei Ständen. Die Mitte gehörte Verlagen und Autoren wie dem Verlag Torsten Low, dem acabus Verlag, der Agentur Ashera, Halina Sega, Carola Kickers, Tillmann Courth, Esther Barvar, dem Shadodex-Verlag, Bernar LeSton, Alessandra Reß, Ute Raasch, Anja Fahrner, Hope Cavendish, Lisa Dröttboom, Axel Kruse, André Geist und geisterspiegel.de.
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An den Rändern des Saals die Künstler anderer Art: Mue mit homoerotischen Comics, Tinnef mit Deko, Schmuck und Accessoires aus dem Gothic-, Steampunk- und Post-Apokalypsebereich, das „Bundesamt für magische Wesen“, Vincent Lentzsch Shirtdesigns, Martin Schlierkamp mit Gemälden zu Film und Literatur, der teuflische Belladeath mit Tassen, Taschen und anderer Kunst, die liebe Anna Kersten mit ihren Gemälden und Illustrationen aus dem Horror- und Fantasybereich, die Illustratorin KeyD, Airbrushkünstler Uwe Fischer, Handmade NAY, blutige Gewänder und Accessoires von Event-Fashion Koch/Robenwald und auch Micha Sommer mit seiner von einer Sylvesterparty übrig gebliebenen männlichen Gummipuppe und seinen „Geschichten aus Rammelstadt“. Man möge mir verzeihen, wenn ich jemanden vergessen habe, doch trotz der Überschaubarkeit des Saals gab es jede Menge zu sehen und bestaunen.
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Als allererstes landete man jedoch am Kitty Moan-Stand, Infostand und Verkauf der Romane und zugehörigem Merch. Jedem Besucher wurde erst einmal eine Tüte mit Convention-Aufdruck in die Hand gedrückt; im Inneren waren sämtliche Flyer zu sämtlichen Ausstellern sowie das 100 Seiten(!!) starke Programmheft mit Informationen, Leseproben und Ablaufplan zu finden.
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Auf der kleinen Bühne im hinteren Bereich des Saals hatte Jörg Schmidt, Urheber des „I am human against hate and racism“-Projekts, sein Fotoatelier errichtet. Hier konnte man sich selbst in die Bilderflut derjenigen, die sich schon für diese Fotoreihe hatten ablichten lassen und deren Konterfeis ausgedruckt aushingen, einreihen. Hintergrundinformationen zum Projekt gibt es im kurzen Video:

Auch ein Außengelände gehörte zum Saal. Über eine Metalltreppe erreichte man das Lager der Piraten um Käptn Black von AERA HARD, wo es neben tollen Fotomotiven beispielsweise auch Verhandlungen mit dem „Amt für Aetherangelegenheiten“ zu belauschen gab – Pech für das Amt, sie sind pirat versichert! – und die liebevoll umgestalteten Bobbycars, mit denen später noch ein Rennen veranstaltet werden sollte, zu bewundern waren. Das eigentliche Außengelände gestaltete sich sehr viel größer, ein kleiner Park mit herbstlichem Baumbestand und einem alten verwitterten Pavillon, für Fotosessions wie geschaffen und eigentlich auch hervorragend für noch mehr Convention geeignet. Leider durfte das Areal jedoch nicht genutzt werden, das Fotografen und Modelle dennoch nicht von der ein oder anderen Fotoserie abgehalten hat.
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Laut Zeitplan sollten draußen vor den Türen des Saals ab 11.00 Uhr erste Lesungen stattfinden. Hier machten sich dann die Startschwierigkeiten bemerkbar, denn zu dem Zeitpunkt herrschte in den Zelten, die eigens dafür aufgebaut worden waren, noch gähnende Leere. Um 11.17 Uhr stand gar noch eine Leiter im Cateringbereich. Um 12.00 Uhr begab sich Cannonball Randall auf die Bühne und begrüßte Besucher und Aussteller. Bekleidet mit hellem Anzug und Hut beschwor er Assoziationen zu Ernest Hemingway herauf und wirkte trotz aller Widrigkeiten herrlich entspannt. Auch die Lesungen, teilweise sehr leidenschaftlich, manchmal aber auch recht monoton vorgetragen, kamen endlich in Gang. Lediglich Zelt 4, in dem laut Programm die Workshops stattfinden sollten, war nicht zu finden. Der Airbrush-Workshop fand letztlich am Stand in der Halle statt, wobei es das Wort Workshop nicht recht trifft, denn Uwe Fischer kümmerte sich einfach zwischendurch um jeden Interessierten, stand Rede und Antwort und ließ jeden Neugierigen die Pistolen ausprobieren. Den Worbla-Workshop habe ich leider vergeblich gesucht.
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Auch sonst habe ich Aussteller selten so freundlich und vor allem auskunftsfreudig erlebt. Seien es die Techniken, mit denen bei Tinnef einzelne Stücke handgefertigt worden waren, oder die Hintergründe zu den Bildern von Martin Schlierkamp, über mangelnde Informationen konnte man hier ganz sicher nicht klagen.
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Was gab es noch? Ach ja… eine Piratenhochzeit, natürlich vollzogen von Käptn Black, sowie das Bobbycar-Rennen quer durch die Halle, mitten durch die Gänge. Letzteres wirkte dann leider doch etwas deplaziert auf einer Convention für Erwachsene… auch wenn in uns allen irgendwo noch das Kind schlummert.
À propos Kinder… Ein wenig irritierend war, daß dort tatsächlich welche herumliefen. Ja, es war eine Convention für Erwachsene, und bei den Kindern handelte es sich um den Nachwuchs der Aussteller. Mein Verständnis geht da jedoch leider gen null.
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Neben den Piraten gab es natürlich noch weitere Cosplayer unter den Besuchern. Zu den üblichen Verdächtigen wie diverser Zombies und den Leuten von Silent Hill kamen auch allerlei Fantasiegeschöpfe und der Tod, der mit einem „Free hugs“-Schild um den Hals um Umarmungen bettelte und als Gegenleistung Lebenszeit schenkte, leider jedoch niemand im Kitty Moan-Look.
Alles in allem eine kleine, feine Convention in familiärer Athmosphäre, die sowohl von Besuchern als auch von den Ausstellern durchweg positiv aufgenommen wurde. Der Termin für nächstes Jahr steht, die Plakate sind bereits gedruckt, und ich freue mich schon darauf zu sehen, wie sich alles entwickelt. Nicht nur für Literaturfreunde von Horror- und Fantasyromanen zu empfehlen, sondern auch für künstlerisch Begeisterte und Cosplayfans. Von mir ein: Liebendgern wieder!
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Die Konzerte
Die Konzerte möchte ich nur kurz umreissen, waren sie doch nur „schmückendes Beiwerk“ zur Convention. Um kurz nach 19 Uhr schlossen sich die Türen zur Halle, um die Stände der Aussteller zu schützen. Neben der Theke im Cateringbereich wartete schon den ganzen Tag eine Minibühne auf ihren Einsatz. Nun hieß es warten, trinken, essen und vorfreuen auf die Aftershowparty. Leider war ein Großteil der Aussteller schon gegangen, da sie für den nächsten Tag ausgeruht sein wollten, dafür waren jedoch neue Gäste eigens für die Aftershowparty erschienen.
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Relativ pünktlich ging es um 20.16 Uhr mit We´rewolf gehörig laut und rasant los. Sängerin „Debauchery Bloodbabe“ zog recht schnell mit ihrer rauhen Rockröhre das Publikum in ihren Bann, und Gitarrist Casey Kasket gelang es trotz des allzu geringen Platzes vor dem Podest herumzuwandern und auch mal auf selbigem neben Drummer Tom B. Stone zu spielen. Wahrscheinlich war es das Ambiente, das bei mir schnell das Bild einer Schulband heraufbeschwor. Technische Probleme unterstützten diesen Anschein, so manches mal gingen die Stimmen arg unter. Und auch der ein oder andere Ton, vor allem im mehrstimmigen Gesang mit Casey Kasket und Bassist Sam Matery ging das ein oder andere Mal daneben. Für ihre eigene kleine Minifanbase jedoch kein Grund, weniger zu feiern. Selbst die von der Band einberaumte 2-Minuten-Rauchpause nutzten sie dazu, selbst weiterzusingen.
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Act Nummer zwei waren Epilirium. Die Heavy-Band aus Monheim, deren neues Album gerade erst erschienen ist und das sie auch eifrig bewarben, stellte von Anfang an einen klaren Kontrast du ihren Vorgängern dar. Gleich die ersten Töne von Sänger Lukas Remus zeigten sein bombastisches Stimmvolumen mit viel Dreck und Vibrato. Fünf Mann auf geringem Raum, vier vorn in einer Reihe, das sah anfangs doch recht lustig aus. Während die erste Alkoholleiche mit dem Kopf auf dem Hellgreaser-Tisch ihren Rausch ausschlief, spulte die Band bravorös ihr Programm ab. Lukas Remus, wegen der Helligkeit der Scheinwerfer mit Sonnenbrille bekleidet, bemühte sich um die Gunst der Zuschauer, sagte zu jedem einzelnen Song ein paar Worte, animierte zwischendurch auch immer mal wieder das Publikum und spielte während der Instrumentalparts Luftgitarre. Belohnt wurde die Band mit Zugaberufen, denen sie auch prompt nachkamen.
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Um 22.31 Uhr war es dann Zeit für die Hellgreaser und den Bloody Moonlight Dance. Übrigens die einzige Band mit eigener Deko und eigenem Backdrop. Auch hier wurde jeder Song angesagt, entweder von Sänger The Slaughter Lamb oder auch von Bassist Screaming Hairy. Voll in seinem Element war jedoch vor allem Drummer Demon Machine, der förmlich vor Energie sprühte, auch schonmal stehend den nächsten Song intruierte und über das Mikro Bier bestellte. Neben ihrem üblichen Programm stellte die Band auch ihre neue Single „Blood traces“ vor. Und bei „Go Hellgreaser go“ ließ es sich We´rewolf-Gitarrist Casey Kasket nicht nehmen und brüllte mit in Hairys Mikro. Und wer sich fragt, warum die Show so abrupt geendet hat und trotz Zugaberufen nichts mehr kam… das lag an einer Verwechslung in der Setlist, wodurch schlicht und einfach versäumt wurde, die Zugabe, die es tatsächlich gab, auch als solche anzukündigen. Shit happens!
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Alle weiteren Fotos vom Samstag findet ihr hier: Kitty Moan Convention
Und hier alle Konzertfotos: Aftershow-Party

Kitty Moan Convention – Die Aftershow-Party

Am Samstag-Abend gab es auf der Kitty Moan Convention noch eine Aftershow-Party mit Live-Musik von We’rewolf, Epilirium und Hellgreaser. Hier sind nun wie versprochen die Fotos!

 

Alle Bilder unterliegen dem Urheberecht und dürfen ohne Zustimmung von DarkTMovieart nicht verwendet werden! 

WE’REWOLF

 

 

EPILIRIUM

 

 

HELLGREASER

2. Kitty Moan Convention – Carl-Becker-Saal Langenfeld

Die ersten Bilder von der Kitty Moan Convention sind fertig! Es sind eine Menge Fotos von Samstag, schaut euch um, es lohnt sich! Die Bilder vom Konzert-Abend werden noch folgen.

Viel Spaß!

 

Alle Bilder unterliegen dem Urheberecht und dürfen ohne Zustimmung von DarkTMovieart nicht verwendet werden!